Du findest bei uns viele verschiedene Baseballcaps. Aber wie entstehen diese eigentlich? Viele Baseballcaps werden auch heute noch zum größten Teil in Handarbeit produziert. Bei der Herstellung werden zunächst die einzelnen Stoffteile ausgestanzt oder ausgeschnitten. Meist wird vor allem das Schild ausgestanzt, da dieses aus dickerem Material besteht. Die ausgestanzten oder ausgeschnittenen Stoffteile werden dann mit dem Schild vernäht und das Schild wird mit Stoff überzogen.

Unterschiedliche Varianten von Baseballcaps

Das Endergebnis ist bei vielen Caps ein bisschen unterschiedlich. Beispielsweise unterscheidet sich die Anzahl der Nähte je nach Hersteller und Kappe. Einige Kappen enthalten zudem von Haus aus auffällige Stickungen. Etwas ganz besonderes wird Deine Kappe am Ende aber mit Deinem Wunschmotiv. Dieses sticken wir oft auf die Front der Kappe. Bei vielen Kappen ist eine Bestickung aber auch an den Seiten möglich. Da die Front oft aus etwas dickerem Material besteht, ist das Aufsticken Deines Wunschmotivs oft problemlos möglich.

Front und Rückseite der Kappe

Am Kopfteil werden die einzelnen Teile der Kappe gut vernäht. Am Vorderteil wird oft eine Versteifung eingearbeitet, damit die Kappe fester ist. Dies sorgt nicht nur für mehr Stabilität, sondern nimmt auch Schweiß besser auf. Zudem bietet dies eine gute Grundlage, damit wir hochwertige Logos aufsticken können. Ans Vorderteil wird dann auch der Schirm angebracht, der häufig aus Pappe, manchmal aber auch aus anderen Materialien besteht.

Snapbacks verfügen hinten über ein Loch, das entsprechend vernäht wird. Dort wird dann der Verschluss eingesetzt. Bei Fitted Caps ist kein Klettverschluss oder Verschluss aus Druckknöpfen eingenäht. Die Kappe wird ohne Loch am unteren Rand vernäht. Oft ist die Verarbeitung des Bundes am unteren Rand sehr aufwendig.

Nachdem alle Teile vernäht wurden, wird an der Oberseite der Kappe ein Knopf eingesetzt und die Passform gestaltet. Bis eine Baseballkappe fertig ist, werden also eine ganze Reihe an Arbeitsschritten durchgeführt. Viele davon übernehmen bis heute noch Menschen von Hand und es kommen keine Maschinen zum Einsatz.